Für die Einführung eines Kunden-Informations-Systems (kurz: KIS-GE) in der Gelsenkirchener Innenstadt sprach sich der CDU-Politiker Frank-Norbert Oehlert aus. Seinen Vorstellungen nach, könne ein derartiges System die Kundenfreundlichkeit und Serviceorientiertheit des Einzelhandels in der City noch weiter unterstreichen.
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In eigener Sache
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Auf die Frage, wie man sich das KIS-GE vorstellen solle, antwortete Oehlert, dass es sich hierbei um eine Vielzahl einzelner Maßnahmen handele.
So sollen an zentralen Stellen in der City Info-Punkte aufgestellt werden. In diesen Punkten fände der Benutzer eine Karte der Innenstadt, die alle an dieser Aktion beteiligten Geschäfte, Ärzte, Rechtsanwälte und andere Freiberufler, aber auch die Gastronomiebetriebe aufzeige. Ferner könnten die Info-Punkte zu dem noch durch Mitarbeiter des City-Service besetzt werden, um Rat- und Hilfesuchenden zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig solle ein Leitsystem aus Hinweisschildern und eventuell auch farbigen Bodenmarkierungen installiert werden, welches auf das differenzierte Angebot der Einzelhändler in den Nebenstraßen, wie Armin-, Weber, Ah-, Ebert- oder Hauptstraße, hinwiese. Gerade auswärtigen Besuchern der City erschlössen sich diese Bereiche nicht auf Anhieb, stellte Oehlert weiter fest.
Die bereits bestehende Aktion Parktaler könne zu einer Kundenkarte für die City weiterentwickelt werden, um die Bindungswirkung an den Gelsenkirchener Einzelhandel zu stärken.
In einer weiteren Ausbaustufe sieht Oehlert die Möglichkeit, diese Kundenkarte zu einer "Stay-and-Shop-Card" weiter zu entwickeln, die Übernachtungsgäste ermuntern soll, nicht nur in Gelsenkirchen zu schlafen, sondern auch hier einzukaufen. Gelsenkirchen habe viel zu bieten. Ziel sei es, die Wertschöpfungskette zu verlängern und zusätzliche Kaufkraft der City zuzuleiten. Die Stay-and-Shop-Card, die in Verbindung mit einer Broschüre über angeschlossenen Geschäfte könne beim Einchecken im Hotel übergeben werden und zusätzliche Leistungen beinhalten. Nach dem Fall des Rabattgesetzes sei der Phantasie der Kaufmannschaft kaum Grenzen gesetzt, so könne z. B. Bringeservice der Waren, höhere Rückerstattung von Parkgebühren bis hin zu speziellen Sonderangeboten. Auch diese Karte gehöre mit in das Gesamtkonzept des KIS-GE, beendet Oehlert seine Vorstellungen.
Bald noch mehr Leerstände?
Arminstraße:
Aus Bunker wird KUBUS!
Die Frage, welches Geschäft als nächstes schließt, ist in den letzten Wochen zu einem beliebten Volkssport geworden und viele Bürger fragen sich, welchen Stellenwert die Gelsenkirchener City noch hat. Nach dem die Firma Kamphaus geschlossen ist und das Bekleidungshaus Boecker, das Fahrradgeschäft Kämper und das Schreibwarengeschäft Zurhausen die Einstellung der Geschäftstätigkeit sowie das Cafe G die Verlegung ihres Betriebes angekündigt haben, beschleicht viele Menschen das Gefühl, dass die City quasi vor dem ‚Ausverkauf‘ stünde. Dies ist sicher nicht der Fall. Aber die massiven Veränderungen geben zu denken, ob nicht mit einem einheitlichen City-Manage-ment, wie es beispielsweise im Bahnhofscenter praktiziert wird, Gelsenkirchens City weiter an Attraktivität gewinnen könnte. Letztlich entscheiden die Kunden über das Wohl und Wehe in der City.
Als gelungen und eine weitere Stärkung der Innenstadt bezeichnete der Vorstand der CDU Altstadt den fast vollendeten Umbau des ehemaligen Hochbunkers in der Arminstraße.
Kanzler der gebrochenen Versprechen
CDU Altstadt stimmt sich auf Bundestagswahlkampf ein
Weihnachtsmarkt insgesamt positiv!
Unter sachkundiger Führung des Architekten Ulrich Hilkenbach und des Bauherrn Wilhelm Pasch informierten sich die Christdemokraten über den aktuellen Stand der Bauarbeiten.
Übereinstimmend stellten die Teilnehmer die hohe Qualität des Umbaus fest. Im Inneren könne man seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erkennen. Die hohe Wohnqualität, so wies Hilkenbach nicht ohne Stolz hin, sei nicht allein durch die zentrale Lage, sondern auch durch die hohe Wärmedämmung und die gute Lichtführung mittels der 68 großen Fensteröffnungen begründet. Viel Lob erhielt auch der Bauherr Wilhelm Pasch, der trotz aller zu überwindenden technischen Schwierigkeiten, dieses Projekt mit viel Engagement umgesetzt habe. Zufrieden zeigte sich Pasch in Bezug auf den Vermietungsstand des Objektes. Für die zwanzig Wohneinheiten habe es zahlreiche Interessenten gegeben, von denen viele aus der Innenstadt stammten. Ebenso positiv verliefe auch die Vermietung der Ladenlokale im Erdgeschoss. Die noch anstehende Ausgestaltung des Eingangsbereiches des Bunkers zur Arminstraße zu einem kleinen Platz mit der Möglichkeit, eine Außengastronomie zu betreiben, werde, da ist sich Pasch sicher, die Attraktivität der Arminstraße weiter erhöhen. Abschließend stellt der Vorsitzende der CDU Altstadt Frank-Norbert Oehlert fest: "Nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf ist es Dank privaten Engagement eines Gelsenkirchener Bürgers gelungen, was viele für kaum möglich gehalten haben, den Arminbunker einer neuen Nutzung zuführen, die innenstadtverträglich ist ."
Sichtlich zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr zeigten sich die Christdemokraten in der Altstadt während des traditionellen Grünkohlessens. Verschiedene Projekte, wie die Modernisierung der Hauptstraße oder der Umbau des Arminbunkers sind abgeschlossen; die Umgestaltung des Neumarktes in Angriff genommen, stellte Frank-Norbert Oehlert, Vorsitzender der CDU Altstadt, fest.
Während auf örtlicher Ebene die politische Entwicklung insgesamt positiv verlaufen sei, hätte man auf Bundesebene leider immer wieder Irritationen in der Geschlossenheit der Partei feststellen müssen. Diese, so hoffen die Christdemokraten in der Altstadt, werden nach dem Bundesparteitag ihr Ende finden.
Oehlert wörtlich: "Die Gelsenkirchener CDU wird geschlossen in den Bundestagswahlkampf gehen und ihren Kandidaten Wolfgang Meckelburg tatkräftig unterstützen. Wir werden die SPD vor Ort stellen, und den Bürgern klar vermitteln, dass Bundeskanzler Schröder ein Kanzler der gebrochenen Versprechen ist. Seine Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik ist weder zukunftsfähig, noch erfolgreich und wirkt sich auch auf Gelsenkirchen aus. Durch die rot-grüne Unternehmenssteuerreform hätte die Stadt beinahe ihre finanziellen Handlungsspielräume eingebüßt. Auch die hohe Arbeitslosenquote in Gelsenkirchen ist eine Folge dieser Politik. Dieses ist die wahre Bilanz Schröders. Darüber kann die SPD nicht hinwegtäuschen, denn das Jahr 2002 wird die falschen politischen Weichenstellungen der rot-grünen Bundesregierung offenlegen."
Als insgesamt gelungen bezeichnete Frank-Norbert Oehlert, Vorsitzender der CDU-Altstadt, den diesjährigen Weihnachtsmarkt in der City.
Ausdrücklich hob er die Qualität des sogenannten "Sternenmarktes" am Neumarkt hervor, der das Ergebnis langjährige Bemühungen sei und wegweisende Ansätze für die Zukunft beinhalte. Der Kaufmannschaft sei es seiner Meinung nach mit viel Einsatz und Engagement gelungen, trotz objektiv schwieriger Rahmenbedingungen ein vielfältiges und interessantes Angebot zusammen zu stellen. Ferner dürfe der ehrenamtliche Einsatz der Rotarier nicht vergessen werden, die mit dem Erlös aus dem Verkauf von Glühwein ein soziales Projekt fördern. Der CDU Politiker könne sich sehr gut vorstellen, dass der Weihnachtsmarkt zukünftig stärker auch für Gruppen und Anbieter mit sozial-caritativem Hintergrund geöffnet werden könnte. Insgesamt sei die Bilanz aus Sicht der Politik positiv stellte Oehlert fest. Oehlert weiter: "Allen, die diesem Weihnachtsmarkt und den damit verbundenen Aktivitäten ermöglicht haben, gebührt Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit."
Ältestes CDU Mitglied
Ganz herzlich zum 99. Geburtstag gratulierte die CDU Altstadt Frau Justine Knauf, die seit 33 Jahren Mitglied der CDU ist. Frau Knauf ist damit das älteste Mitglied der Union in Gelsenkirchen. Über die Blumengrüße freute sich die Jubilarin sehr und bedauerte, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Veranstaltungen teilnehmen zu können.
Ehrenvorsitzende 85
Neumarkt verbessert!
Aus einer bekannten Bochumer Kaufmannsfamilie stammend eröffnete Frau Else Kompernaß zusammen mit ihrem aus russischer Kriegsgefangenschaft kommenden Mann in der Robert-Koch-Straße im Jahr 1949 ihr erstes Geschäft.
1951 erfolgte der Umzug der Firma "HaKo" in das neu errichtete Sparkassengebäude am Neumarkt. Vielen Gelsenkirchener ist Frau Kompernaß durch dieses Geschäft bis heute bekannt. Durch ihre liebenswürdige und umsichtige Art wurde sie von Kunden und Personal gleichermaßen geschätzt. Fachkundig beriet sie ihre Kunden bis sie sich aus dem Geschäftsleben 1994 zurückzog.
Neben ihrem Geschäft brachte sich Else Kompernaß über Jahrzehnte auch im politischen Raum ein und vertrat die Anliegen des mittelständischen Einzelhandels innerhalb der CDU-Altstadt. Für ihr vielfältiges Engagement zeichnete sie der Bundespräsident mit den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus.
Gespräch mit Manager vom Bahnhofscenter
Der Vorstand der CDU Altstadt liess sich vom Management über die neuste Entwicklung im Bahnhofscenter informieren. Bei dieser Gelegenheit verabschiedete sich der Vorstand vom bisherigen "Chef" des Centers, Herrn Filijakowski, der zurück in sein Heimatland Polen kehrt, um dort eine neu eröffnetes Center zu übernehmen.